這個中央王國 - Das Reich der Mitte

Lea's Semester in Shanghai

 
05März
2015

Der 4. Tag...

Gerade ist mir aufgefallen, dass ich schon über eine Woche hier bin. Ziemlich verrückt!! Ich mache mal da weiter, wo ich aufgehört habe: 

Tag 4 (28.02.2015) Sightseeing-Day: 

Das erste aufregende an dem Tag war: Es hat nicht geregnet!! :D Der erste Tag, an dem der Dauerregen aufgehört hat. Sogar die Sonne kam zwischendurch ein wenig raus. Um den Himmel zu sehen war die Luft allerdings nicht klar genug. Gerade liegt der Air-Pollution-Index bei 65, obwohl es regnet und die Luft eigentlich sauberer sein sollte (Vergleich München: Heute (05.03.2015) 24).  Ich bin mal sehr gespannt, ob ich den blauen Himmel hier jemals zu Gesicht bekommen werde! 

Der erste Stopp Bund. Der typische Touristencheckpoint hier in Shanghai. Ich denke jeder, der hier war muss mindestens ein Bild machen: 

Es wird allerdings bestimmt noch eins bei Nacht folgen!! :) 

 

 

Nachdem alle Varianten von Bildern gemacht wurden ging es weiter in die Altstadt. Einfach mal ein paar Impressionen: 

 

 

2015: das Jahr des Schafes!! Überall hängen hier diese Schafe und Ziegen rum:

Und überall gibt es kleine Stände, an denen man etwas Essen kann: 

  

Da wir an einem Sonntag da waren, war alles voller Menschen und wir wurden es schnell Leid überall herumgeschubst zu werden. Mit dem Taxi ging es dann 5 km weiter zum Fake-Market. Taxifahren ist hier sehr, sehr billig. Für 5 km zahlt man ca. 2 Euro, also wenn man mal keine Lust auf Ubahn fahren hat hält man einfach eines der zahlreichen Taxis an. Der Nachteil daran ist allerdings, dass die Taxifahrer nur Chinesisch sprechen können, ich kann allerdings kein Chinesisch. Bis jetzt musste ich noch nie alleine fahren, aber ich hoffe doch, dass ich wenigstens nach Hause finden könnte und ich hoffe auch, dass mein Chinesisch schnell alltagstauglich wird. Ich will wenigstens die Grundlagen kommunizieren können. 

Am Fake-Market gibt alles, was man sich vorstellen kann und zwar gefälscht! Teilweise sind die Fälschungen sogar richtig gut! Schuhe, Klamotten, Beats, Taschen etc etc......... Es ist der Wahnsinn! Und natürlich, wie könnte es anders sein, ganz viele Touristen und Westler die Schnäppchen machen wollen. Wir waren ungefähr 2 Stunden drin und haben uns alles angeschaut und verhandelt. Ich habe mir Boxen gekauft um Musik zu hören und eine Tasche, da meine ziemlich alt war. Den Preis kann man da auf ungefähr 10% des ursprünglichen Preises drücken, obwohl dazu auch ein bisschen chinesisch nötig ist. Das wichtigste, was ich gelernt habe war "zu teuer" in Chinesich. 

Im Anschluss sind wir zum People Square gegangen. Dort ist ein riesiger Park, den man in München wohl mit dem englischen Garten vergleichen. 

Das hier wäre die Metro-Station vom People Square. Das Hochhaus im Hintergrund nennt man hier Kakerlake. 

Gleich am Anfang des Parks standen Millionen von Menschen. Später haben wir rausgefunden, dass dort eine Partnerbörse war. 

Die Mäfchen wurden auf solchen Tafeln von ihren Eltern an reichere Chinesen vermittelt. Teilweise waren sie sogar mit dabei. Es war alles sehr krotesk. Wir haben nicht alles verstanden, aber ich hoffe wirklich, dass die Mädels nicht verkauft wurden! 

Hier dann noch ein paar Bilder aus dem Park: 

Das war schon wirklich ein ereignisreicher Tag und geendet hat er natürlich mit einem Bier!! :)

Die Tage versuche ich euch noch einmal zu schreiben!

01März
2015

Ich bin Shanghai!!!

 

Das wird jetzt doch ein längerer Text!! :D Ihr müsst euch nicht alles durchlesen! Das wichtigste ist, dass ich gut angekommen bin und es mir gut geht!

Hier also endlich mein erster Blogeintrag. Es war sehr, sehr viel los in den letzten Tagen. Shanghai ist überwältigend und von den vielen neuen Eindrücken kann einem schon mal schwindelig werden, aber ich fange mal am Anfang an:



Tag 1 (25.02.2015):



Mein erster Tag in Shanghai lief, wie alles andere hier in Shanghai auch, nicht gerade wie geplant. Nach 24 Stunden reisen ohne Schlaf kam ich ziemlich fertig am Shanghai Pudong International Airport an. Dank lauter netter Chinesen, die alle Englisch konnten (nicht normal!!), habe ich es geschafft Einzureisen, meinen Koffer zu bekommen, Geld zu tauschen, Sim-Karte zu organisieren (China unicom) und eine Metrokarte zu organisieren. Soweit, so gut. Ich war sehr optimistisch und da es allmählich spät wurde ging es mit dem Maglev (angeblich schnellster Zug der Welt) mit 320 km/h Richtung Stadt. Das Metrosystem war dann (für Münchner) auch ziemlich einfach zu verstehen, da es relativ ähnlich ist. Nur halt viel größer und Metrostationen liegen viel weiter auseinander, als in München. Angekommen an der Uni, wo ich eigentlich wohnen sollte, konnte dann plötzlich gar keiner mehr Englisch. Da fragt man sich wirklich, ob die SJTU wirklich so international ist. Auf jeden Fall hatte niemand eine Ahnung, wo ich hin muss. Eingeschlossen mir selbst. Somit bin ich dann mit meinem Gepäck 2 Stunden im Regen über den Campus gelaufen und habe gesucht und gesucht... bis ich komplett nass und verzweifelt war. Das Wohnheim habe ich übrigens an dem Abend auch nicht mehr gefunden, stattdessen habe ich meinen Buddy angerufen. Die Mata ist wirklich mega nett gewesen und hat mich dann auch gleich am Campus abgeholt. Zu dem Zeitpunkt war ich mit den Nerven am Ende und war wirklich sehr, sehr froh jemanden zu treffen, der Englisch kann. Mata und ich sind dann erst einmal etwas Essen gegangen. Typisch chinesisches Essen (dessen Namen ich jetzt nicht mehr weiß xD). Jedenfalls hat Mata ganz viele verschiedene Gerichte bestellt und wir haben es uns gut gehen lassen. Das Essen hier ist ziemlich billig. Normalerweise zahle ich so 1-4 Euro und werde davon ziemlich satt! Es sind riesige Portionen. Wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist, werden ein paar Gerichte bestellt und jeder probiert mal von allem. Dazu aber später.

Am ersten Abend habe ich dann bei Mata in ihrem Wohnheim geschlafen. Die Chinesen teilen sich zu 4 bis 6 Leuten ein Zimmer, was für mich ziemlich crazy war, aber ich hatte es warm, trocken und ein Bett. Mata wohnt am Minhang Campus, der ist 1,5 Stunden entfernt. Man kann entweder die Metro nehmen, oder einen Schulbus, der von Campus zu Campus fährt, da ich am Innenstadtcampus (Xuhui) wohne, aber an den Minhang-Campus rausfahren muss ist dieser Bus ziemlich cool. Allerdings haben Lehrer Vorrang und es kann sein, dass man nicht mitgenommen wird.



Tag 2 (26.02.2015): Registration Day



Am 2. Tag ging es nur um bürokratische Sachen. Ich habe mich eingeschrieben, Studentenausweis besorgt und endlich mein Zimmer gefunden.

Und so sieht es aus:

Die Aussicht aus meine Zimmer: 

Wir sind hier mitten in der Sadt, was ziemlich cool ist!!

 

Tag 3 (27.02.2015) Orientation-Day: 

Der Orientation-Day war an der SEIEE (School for Electronic, Information and Electrical Engineering). Dies ist quasi meine Fakultät und sie liegt am Minhang-Campus. Es gab eine Präsentation und wir haben uns den riesigen Campus angeschaut. Im Dauerregen ging es mit dem Bus einmal über den Campus um eine kleine Übersicht von allem zu bekommen. Überall sind Seen angelegt, die durch Bäche verbunden sind. Die meisten Gebäude sind ziemlich neu und sehr schön. Natürlich sind die Gebäude, in denen wir Unterricht haben ziemlich alt und haben keine Heizung, aber man kann nicht alles haben! Jedenfalls gibt es zwei Busse, die immer im Kreis über den Campus fahren. Ansonsten würde es 30-40 Minuten brauchen um von einem Ende zum anderen Ende zu laufen. Die meisten chinesischen Studenten fahren mit dem Fahrrad, deswegen erinnert mich der Campus ziemlich an Amsterdam. Überall sind Fahrräder oder Roller unterwegs und man muss ziemlich aufpassen, damit man nicht überfahren wird. Zum Abschluss sind wir dann noch alle zusammen Essen gegangen. Wir sind ungefähr 50 Austauschstudenten der SJTU, wovon ca. 30 aus Frankreich kommen. Ich bin die einzige Deutsche, die dieses Semester angefangen hat, aber alle können ziemlich gut Englisch. 

Der dritte Tag hat dann mit einem Ausflug in den Club Mook geendet. Hier gibt es Promoter, die einen in Clubs einladen und deswegen haben wir absolut gar nichts bezahlt. Es gab Whiskey-Cola und Vodka mit einem undefinierbaren Saft umsonst und auch der Eintritt war umsonst. Es wurde westliche Musik gespielt und zwischendurch haben Tänzer auf einer Bühne eine crasse Show abgeliefert. Ich bin mit 2 Franzosen und 2 Mädels aus Konstanz (Hanna und Franzi) unterwegs gewesen. Mit Hanna und Franzi mache ich hier im Moment wohl am meisten, obwohl wir nicht zusammen studieren. 

 

To be continued...

Ich muss jetzt los, aber damit ihr schon einmal ein paar Eindrücke bekommt lade ich den ersten Eintrag schon mal hoch! 

19Februar
2015

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.